Die Prinzipien der Therapie der Kryptopyrrolurie

Hier die Aussagen von drei Patienten nach Beginn der Therapie:

  1. „Am schnellsten haben meine ständigen Muskelschmerzen nachgelassen. Das war so nach 2-3 Wochen. Ich hatte dann immer noch ein paar Mal kurze Schmerzattacken, bis sie endgültig weggeblieben sind. Ich bin morgens wacher, komme besser aus dem Bett. Bei der Arbeit habe ich festgestellt, dass ich verschiedene Arbeiten besser verbinden kann und nicht an einer Arbeit bleiben muss, um sie abschließen zu können. Mein Gedächtnis ist besser. Wenn ich auf dem Gang einen Kollegen treffe, kann ich gleich bestimmte Projekte ansprechen. Meine Kontrollzettel am PC sind weniger geworden. Ich bin ausgeglichener, wenn ich abends heimkomme und kann mich noch gut den Kindern widmen. Die Therapie hat mir gut geholfen“.
  2. „Ich glaube, dass es noch lange dauern wird, bis es mir wirklich gut gehen wird. Vielleicht habe ich auch noch andere Stoffwechselprobleme. Meine morgendliche Übelkeit besteht unverändert. Auch die Müdigkeit ist noch sehr stark, vielleicht etwas weniger, aber nicht viel. Ich gerate sehr schnell unter Stress. Habe starke Stimmungsschwankungen. Vielleicht ist mein Bauch nach dem Essen nicht mehr ganz so stark gebläht. Meine Familie ist verständnisvoller geworden, seit sie weiß, dass alles nicht meine Schuld ist. Ich darf den Kopf nicht hängen lassen“.
  3. „Mein Sohn ist ein viel besserer Schüler geworden. Er meldet sich jetzt sogar im Unterricht. Die Lehrerin ist ziemlich erstaunt darüber. Seine Fressattacken hat er nicht mehr, er hat auch etwas abgenommen. Er geht auch wieder zu seinen Kumpels, dafür kommt er jetzt manchmal mit blauen Flecken heim nach dem Fußballspielen. Wir sind alle froh darüber, es war ja mit ihm nicht mehr auszuhalten“.

Wie man sieht, erfordert die Therapie Geduld.

Wie soll therapiert werden?

Bei der Therapie von Kryptopyrrolurie gehe ich in drei Schritten vor. Zunächst muss das Mikronährstoffdefizit ausgeglichen werden, im zweiten Schritt werden Folgeerkrankungen behandelt und im dritten Schritt  muss versucht werden, die Mitochondropathie zu bessern.

 

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Autor: lebenmitkpu

Ich bin Arzt, Autor und jetzt auch Blogger. KPU beschäftigt mich seit über 10 Jahren. Immer wieder kommen neue erstaunliche Dinge hinzu. Fast alle Bereiche der Medizin sind betroffen. Ich wünsche mir, dass KPU in der Bevölkerung bekannter wird. Viele Menschen würden davon profitieren und hätten dadurch mehr Lebensqualität.

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