KPU und der Bewegungsapparat

Die Gelenke sind in jungen Jahren allgemein überbeweglich.  Die Knorpelbildung ist vermindert. Diese Veränderungen werden als Folge des Manganmangels angesehen. Die Gelenke können teilweise überstreckt werden. Das kann kuriose Formen annehmen. Der Daumen lässt sich soweit zurückbiegen, dass es möglich wird, den Unterarm zu berühren. Dies nimmt dann aber im Laufe des Lebens ab und später tritt eher eine Steifigkeit der Gelenke ein. Auch Bandscheibenprobleme sind häufiger als in der Normalbevölkerung. Ein häufig betroffenes Gelenk ist das Ileosakralgelenk, das Kreuz-/Darmbeingelenk. Es ist auch später von der zunehmenden Versteifung betroffen. Blockaden in diesem Bereich sind ebenfalls häufig. Auch nach Schwangerschaften bestehen hier Probleme. Auffällig ist die schwache Entwicklung der Oberarmmuskulatur. Klimmzüge sind mühevoll, an einem Seil hochziehen, geht nicht. Eine sportliche Tätigkeit, bei der die Schulter-/Armmuskulatur eingesetzt werden muss, ist nicht möglich. Handballspieler gibt es nicht. Dagegen ist die Bein- und Fußmuskulatur gut. Menschen mit KPU können gute Läufer sein und Fußballspieler gibt es viele. Allerdings ist die Ausdauer nicht besonders gut.

Beispiele für die ausgeprägte Beweglichkeit der Gelenke:

 

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Autor: lebenmitkpu

Ich bin Arzt, Autor und jetzt auch Blogger. KPU beschäftigt mich seit über 10 Jahren. Immer wieder kommen neue erstaunliche Dinge hinzu. Fast alle Bereiche der Medizin sind betroffen. Ich wünsche mir, dass KPU in der Bevölkerung bekannter wird. Viele Menschen würden davon profitieren und hätten dadurch mehr Lebensqualität.

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